Die SPD Uslar verurteilt die Zerstörung der Banner „Uslar ist bunt“ an der ehemaligen Bahnüberführung in der Alleestraße aufs Schärfste.

Symbole, die für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander stehen, mutwillig zu beschädigen, ist nicht nur Sachbeschädigung, sondern ein Angriff auf das Engagement vieler, die sich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.

Die SPD steht solidarisch an der Seite des Bündnisses für soziale Gerechtigkeit und gegen Extremismus und Rassismus Uslar/Bodenfelde sowie aller Initiativen, die sich für ein offenes und demokratisches Gemeinwesen stark machen.

Veranstaltungen zur Aufklärung über Extremismus und zur Stärkung demokratischer Werte sind ein wichtiger Beitrag für unsere Stadt und verdienen Unterstützung – nicht Einschüchterung.

Zugleich weist die SPD darauf hin, dass auch sie selbst in den vergangenen Wahlkämpfen wiederholt mit Erfahrungen mit der Beschädigung und dem Entfernen von Wahlmaterial zu kämpfen hatte. Solche Vorfälle zeigen, dass der respektvolle Umgang miteinander und die Akzeptanz demokratischer Auseinandersetzung keine Selbstverständlichkeit sind und immer wieder verteidigt werden müssen.

Wer Banner zerstört oder beschmiert, greift nicht nur Sachen an, sondern den demokratischen Diskurs selbst. Meinungsverschiedenheiten gehören zur Demokratie – Gewalt und Einschüchterung nicht. Uslar muss ein Ort bleiben, an dem Engagement möglich ist und Vielfalt sichtbar sein darf.
Marlon Weifenbach - Bürgermeisterkandidat
Heidi Emunds
Viele Ehrenamtliche investieren Zeit und Herzblut, um sich für unsere Stadt einzusetzen – in Parteien, Initiativen und Vereinen. Wenn deren Arbeit mutwillig beschädigt wird, trifft das uns alle. Umso wichtiger ist es, dass wir als Stadtgesellschaft zusammenstehen und klar zeigen: Einschüchterung hat bei uns keinen Platz.
Heidi Emunds - Vorsitzende

Die SPD Uslar begrüßt, dass die Tat zur Anzeige gebracht wurde, und hofft auf eine schnelle Aufklärung. Gleichzeitig unterstützen wir ausdrücklich die Ankündigung des Bündnisses, weiterhin sichtbar für Demokratie, Vielfalt und Respekt einzutreten. Einschüchterungsversuche dürfen keinen Erfolg haben.