ENEGIEVERSORGUNG DER ZUKUNFT - SPD SCHLÄGT USLAR ALS MODELLKOMMUNE VOR !

Bericht in der HNA über das Gemeinschaftsprojekt der Firmen E.on, SMA und deENet
 



Auf Beschluss des SPD-Stadtverbandsvorstandes soll die Stadt Uslar einen Antrag stellen, um Modellkommune für ein regionales Energieversorgungssystem der Zukunft zu werden.

 

 



Uslar. Auf Beschluss des SPD-Stadtverbandsvorstandes soll die Stadt Uslar einen Antrag stellen, um Modellkommune für ein regionales Energieversorgungssystem der Zukunft zu werden. Das kürzlich vom Stromversorgungsunternehmen E.ON-Mitte, den Kasseler Frau-enhofer-Instituten und anderen Partnern vorgestellte Projekt gibt Kommunen, die sich am Wettbewerb beteiligen wollen, bis zum 15.02.2010 die Gelegenheit dazu. Gesucht wird eine Kommune mit Potenzialen zur regionalen Energieerzeugung, zur Nutzung von Energieeffi-zienzmaßnahmen, zur lokalen Einspeisung aus erneuerbaren Energien und zur Entwicklung von Geschäftsmodellen mit erhöhter regionaler Wertschöpfung. Die ausgewählte Kommune erhält eine finanzielle Förderung in Höhe von dreimal jährlich 30.000 Euro zur Anstellung ei-nes Energiebeauftragten für die Belange des Modellprojektes.

„Wir sind der Meinung“, so der Vorsitzende Dr. Hermann Weinreis, „dass unsere Stadt so-wohl im öffentlichen wie auch im privaten Sektor gute Voraussetzungen bietet, um am Wett-bewerb teilzunehmen. Die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude, das Blockheiz-kraftwerk im Badeland und der technisch-wirtschaftliche Verbund mit den Stadtwerken gehö-ren dazu. Aber auch unser Antrag, mit der Biomasse des Bauhofes ein Wärmenetz mit Holz-hackschnitzelheizwerk einzurichten, geht in die richtige Richtung. Es entstünde die geforder-te vollständige Wertschöpfungskette bis zur Einspeisung regenerativer Energie in das Netz. Im privaten Bereich sind u.a. die installierten Solar- bzw. Fotovoltaikanlagen zu nennen bis hin zum Bürgersolarkraftwerk auf der TSG-Halle. Nicht zuletzt könnten die Biogasanlagen in Dinkelhausen und Verliehausen und die entsprechenden Planungen in Sohlingen dazu bei-tragen, dass Uslar ein zweites Jühnde wird.“

Der Stadtverband beurteilt das Projekt als Möglichkeit einer innovativen Wirtschaftsförderung und regt eine entsprechende Initiative der SPD-Stadtratsfraktion an. Eine Hilfe bei der An-tragstellung könnte das Regionalmanagement leisten, z.B. unter dem Stichwort „Integrierte ländliche Entwicklung“, das beim Landkreis Northeim angesiedelt ist. Weinreis: „Wichtig er-scheint uns auch die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Intelligente Energienutzung, de-ren jetzt vorgestellte Energiebilanz für die Region Uslar unsere Einschätzungen eindrucksvoll bestätigt.“


gez. Dr.Weinreis

 

HNA vom 07.10.2009
Artikel in der HNA vom 07.10.2009.
 

 


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