Albert-Schweitzer-Familienwerk: Fachschule Heilerziehung erhält weiter Zuschüsse des Landkreises

Albert-Schweitzer-Familienwerk Uslar
 

Fachschule Heilerziehung erhält weiter Zuschüsse des Landkreises Northeim !

Gemeinsame Presseerklärung der
SPD-Kreistagsabgeordneten Jeanette Clément und Dr. Hermann Weinreis vom 03.03.2007

 

Uslar. Der Landkreis Northeim wird dem Albert-Schweitzer-Familienwerk als Träger der Fachschule Heilerziehungspflege auch weiterhin Zuschüsse in Höhe des Schulgeldes für Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis gewähren.
Dieser Antrag der Gruppe SPD/Grüne wurde im Schulausschuss am 14.02.07 einstimmig angenommen und im Finanzausschuss am 01.03.07 bestätigt.
Der Zuschuss soll einen Wettbewerbsnachteil ausgleichen, der der Fachschule in Uslar dadurch entsteht, dass seit 2004/05 an den Berufsbildenden Schulen Einbeck eine weitere Fachschule für Heilerziehungspflege eingerichtet wurde. Damit entstand eine Konkurrenz mit einer öffentlichen Schule im Landkreis, der das Albert-Schweitzer-Familienwerk als privater Träger auf Dauer nicht gewachsen ist.
Wie die beiden Kreistagsabgeordneten Jeanette Clément und Dr. Hermann Weinreis (beide SPD) erklären, soll der Schulstandort Uslar mit diesem wichtigen und qualitativ anerkannten Angebot so gesichert werden. Der Landkreis habe bereits für die Ausbildungsjahrgänge 14 und 15 jeweils für drei Jahre das Schulgeld übernommen. Auch für den Jahrgang 16 sei die Situation unverändert. Deshalb seien 9.400 Euro zusätzlich in den Haushalt aufgenommen worden, 2.750 für das Jahr 2006 und 6.650 für das Jahr 2007. Dem Grad der derzeitigen Auslastung nach könnten beide Schule als gutes Angebot nebeneinander geführt werden.

Weitere 18.000 Euro sollen als Verpflichtungsermächtigung der Hauptschule und der Realschule Uslar zur Verfügung stehen zur Ausstattung des gemeinsamen Schulkomplexes mit Spielgeräten im Rahmen einer Schulhoferneuerung. Beide Abgeordneten kündigten die Zustimmung der Gruppe SPD/Grüne zur Zusammenfassung der Georg-Laves-Hauptschule und der Sollingschule-Realschule-Uslar zur Haupt- und Realschule Uslar an. Man werde den Anträgen der Gesamtkonferenzen beider Schulen anlässlich der Sitzung des Schulausschusses am 06.03.2007 folgen. Nur so könne die Existenz der Hauptschule in Uslar gesichert werden, die deutlich unter den Folgen der Wiedereinführung des dreigliedrigen Schulsystems zu leiden habe.

gez. Jeanette Clément, Dr. Hermann Weinreis

 

 


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